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Sechs Tipps für einen makellosen Rasen

  1. Vertikutieren
    Ohne ausreichende Luft- und Wasserzufuhr können Rasengräser nicht gedeihen. Es bildes sich von Zeit zu Zeit eine Filzschicht aus Moosen und abgestorbenen Pflanzenteilen. Im Frühjahr sollten Sie den Rasen in Längs- und Querrichtung vertikutieren.

    Bei kleinen Rasenflächen reicht ein Vertikutierrechen, mit dem sich der Rasenfilz abkämmen lässt. Ein Elektrovertikutierer hat den Vorteil der gleichmäßigen Arbeitstiefe.

    Die Messer dringen dabei leicht in die Bodenoberfläche einund sorgen für eine Belüftung des Wurzelbereiches. Ein ausreichend belüfteter Rasen kann wieder mit ausreichend Luft, Wasser und Nährstoffen versorgt werden.

  2. Kräftig lüften
    Feuchte Rasenstellen lassen auf verdichteten Boden schließen, durch den Wasser schlecht abfließt. Liegt dies Wassersperre tief, muss der Rasen aerifiziert, das heißt durchlüftet werden. Rollen Sie einfach mit einer speziellen Walze 6-8 cm tiefe Löcher in den Rasen, und schon kann er wieder durchatmen.

  3. Optimal ernähren
    Regelmäßige, ausreichende Düngung ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden, kräftigen Rasen. Verwenden Sie z.B. mineralische Langzeitdünger, die eine ganze Saison lang Nährstoffe an die Gräser abgeben.

  4. Gezielt säen
    Ist der Rasen nicht mehr so dicht oder zeigen sich lichte Stellen, sollte nachgesät werden. Mit Nachsaat-Rasen und wachstumsfördernden Startdüngern lassen sich unansehnliche Stellen schnell wieder regenerieren.

  5. Gekonnt schneiden
    Wenn die Halme 5 bis 6 cm hoch gewachsen sind, ist der erste Schnitt fällig. Ab dann wird der Rasen möglichst wöchentlich gemäht - solange er wächst, also auch bis in den Herbst hinein.

    Bleibt zuwenig Blatt stehen, kann es nicht nachwachsen. Deshalb immer auf eine Schnitthöhe von mindestens 4-5 cm achten. Dies fördert die Bildung von Seitentrieben, fördert die Dichte und Belastbarkeit des Rasens und garantiert ein gleichmäßiges Rasenbild.

  6. Richtig wässern
    Genauso wichtig wie ein fachmännischer Schnitt ist eine ausreichende Bewässerung. Vor allem während des Sommers, wenn nicht genug Regen fällt, ist der grüne Teppich zwei- bis dreimal wöchentlich auf ausgiebige Wassermengen angewiesen. Am besten morgens oder abends, damit nicht zuviel Wasser verdunstet (ca. 20 l/m²).

Sichtbares Ergebnis: die ganze Saison ein sattgrüner, strapazierfähiger Rasen.